Das Spannungsfeld zwischen Aufsichtsrat und Management in Restrukturierungs-situationen

Die Transformationsgeschwindigkeit hat in den vergangenen Monaten deutlich an Fahrt gewonnen und Unternehmen und deren Macher im hohen Maße zum Teil radikal gefordert. Monika Dussen und Marc-René Faerber, beide erfahrene Transformationsmanager, geben einen Überblick der aktuellen Herausforderungen und strategisch notwendigen Veränderungen und erläutern, wie Sie als Unternehmer, Beirat, Aufsichtsrat und im Management kritische Transformationssituationen, im Einklang mit den Erwartungen der Gesellschafter und des Aufsichtsrates oder Beirates, erfolgreich(er) steuern.

  • Neues Zeitalter, neue Spielregeln?
  • Ablauf eines klassischen Restrukturierungsprozesses
  • Inhouse CRO und CTO vs. externer Transformator
  • Spannungsfeld CEO, Aufsichtsrat und CRO?
  • Hürden und Chancen im Rahmen einer Restrukturierung


Referenten
Monika Dussen ist Partnerin von Struktur Management Partner und verfügt über langjährige Erfahrung in der Turnaround-Praxis und im verantwortlichen Management in über 20 Projekten seit 2004. Sie übernimmt dabei regelmäßig auch CRO/CTO Positionen.

Marc-René Faerber ist Managing Partner von Struktur Management Partner und verfügt über tiefgreifende Expertise im Management komplexer Stakeholder Situationen und im operativen Turnaround- und Umsetzungsmanagement.


Datum: 20.09.2022 von 10 bis 10:45 Uhr 

 

 

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Das Lieferkettengesetz - Bürokratiemonster oder Wettbewerbsvorteil?

Mit dem neuen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) wurde 2021 ein gesetzlicher Rahmen zur Erfüllung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten in Deutschland geschaffen. Das Gesetz erweitert die Haftung entlang der Lieferkette. Betroffene Unternehmen müssen nun ab Januar 2023 die Einhaltung der Menschenrechte und Umweltpflichten innerhalb dieser Kette gewährleisten und dokumentieren. Die Organe und Führungskräfte der Unternehmen sind dafür verantwortlich, die Anforderungen des Gesetzes umzusetzen und die Sorgfaltspflichten entlang der Lieferkette wahrzunehmen.

  • Entstehung des Gesetzes
  • Wie wirkt sich das LkSG auf Unternehmen aus?
  • Welche Bereiche im Unternehmen sind betroffen?
  • Case Study: Effiziente und effektive Umsetzung des LkSG im Unternehmen und entlang der Supply Chain.
  • LkSG als S der Taxonomie: Einfluss auf die (Re-)Finanzierung von Unternehmen.
  • Ausblick: Das Europäische Lieferkettengesetz ante portas

    Referenten
    Tobias Zech ist seit Jahren in Managementfunktionen in internationalen Konzernen (Airbus) und in der Politik (Bundestag, Europarat) tätig. Als Senior Partner der Beceptum International GmbH begleitet er operativ und strategisch Unternehmen in Transformations- und Restruktuierungsfragen. Der Schwerpunkt von Beceptum liegt hier auf der Sicherung der Nachhaltigkeit von Ökonomie und Ökologie. Tobias Zech war als Mitglied des Deutschen Bundestags im Arbeits- und Sozialausschuss sowie im Ausschuss für die wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung an der Entstehung des Gesetzes beteiligt.

    Szabina Altsach ist Senior Manager bei der Beceptum International GmbH und hat langjährige Erfahrung in internationaler Politik, insbesondere im Bereich Menschenrechte. Altsach arbeitete als Projektkoordinatorin für die Konrad-Adenauer-Stiftung im Libanon und war außenpolitische Beraterin im Deutschen Bundestag sowie im Europarat in Straßburg. Sie hat internationale Beziehungen, Menschenrechte, Französisch und Deutsch in Budapest und Montpellier studiert. Altsach ist außerdem zertifizierte Menschenrechtsbeauftragte (TÜV) und zertifizierte Projektmanagerin (IAPM).

 

Datum: 21.09.2022 von 10 bis 10:45 Uhr 

 

 

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Supply Chain in VUCA Zeiten - Absicherung, Risikomanagement und Strategie

Industrieunternehmerischer Erfolg wird heutzutage maßgeblich durch Faktoren der Organisationsumgebung beeinflusst. Das durch Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambivalenzen (VUCA) charakterisierte Umfeld erfordert ein strategisches Management der Supply Chain, um die Wertschöpfungskette gesamthaft für den Umgang mit internen und externen Risiken zu befähigen. Das Webseminar gibt Orientierung im Umgang mit volatilen Beschaffungsmärkten als Praxisbericht auf Interviewbasis mit dem Executive Director Automotive eines führenden Tier 1 Automobilzulieferers mit folgenden Schwerpunkten:

 

  • Einblicke in die Themen Beschaffung & Supply Chain im Umgang mit den sich ständig ändernden Marktsituationen
  • Anwendung von SWOT-Analysen zur Standortbestimmung in der Beschaffung & Supply Chain
  • Handhaben von internen Widerständen
  • Transformation der Organisation mit Blick auf die sich verändernden Marktbedingungen
  • Erfahrungsbericht zu erfolgreichen Einsparprogrammen trotz steigender Kosten und permanentem Preisdruck seitens der Kunden
  • Bewältigen von Volumeneinbrüchen
  • Einsatz von RPA/KI (Robotic Process Automation) zu Effizienzsteigerung

    Referenten
    Dr. Filippos Siakavaras, Prokurist und Executive Director Automotive der Meraxis Group ist ein erfahrener Global VP mit Schwerpunkt auf Einkauf, Beschaffung und Lieferkette und derzeit verantwortlich für ein Einkaufsvolumen von ca. 900 Millionen Euro. Zu seiner Erfahrung und Erfolgsbilanz gehören Unternehmen wie REHAU, Veritas AG, s.Oliver Group, ZF Group, Continental und Siemens.

    Michael Huber ist heute Director Mobility des Interimmanagementsolutionproviders Mobility & Industrial Solutions innerhalb der Würtele Gruppe. Er greift
    auf mehr als 30 Jahre internationale Erfahrung in verantwortlichen Managementfunktionen in führenden Industrie- / und Automobilzulieferunternehmen wie Mannesmann Rexroth, Bucher Industries, Schefenacker/odelo, Wagon Automotive und Schweizer Group zurück.

 

Datum: 04.10.2022 von 10 bis 10:45 Uhr 

 

 

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ESG für Aufsichtsrat und Vorstand - Leitfaden und Handlungsempfehlung

ESG, also die Berücksichtigung von Kriterien aus den Bereichen Umwelt (Environmental), Soziales (Social) und verantwortungsvolle Unternehmensführung (Governance), ist in aller Munde. Aber stetig neue Regelungen und Kriterien erschweren das Implementieren der Grundsätze und sorgen vielerorts für Unsicherheit. Was bedeutet ESG konkret für den Aufsichtsrat und Vorstand? Was sehen die aktuellen Regelungen zur Nachhaltigkeit im Deutschen Corporate Governance Kodex vor und inwieweit sind regulierte Unternehmen aus dem Finanzsektor von ESG im speziellen betroffen? Renate Prinz liefert einen Überblick, samt praktischem Leitfaden mit Handlungsempfehlungen für den Vorstand und Aufsichtsrat.

 
  • Aktuelle und wesentliche ESG-Kriterien für Vorstand und Aufsichtsrat
  • Was müssen Vorstand und Aufsichtsrat im Hinblick auf ESG beachten?
  • Rechte, Pflichten, aber auch Grenzen von Vorstand und Aufsichtsrat
  • Für welche Unternehmen ist ESG relevant?
  • Praktischer Leitfaden und Handlungsempfehlungen

Referentin
Renate Prinz ist Rechtsanwältin im Bereich Gesellschaftsrecht und Bankaufsichtsrecht und Partnerin der Kanzlei McDermott Will & Emery Rechtsanwälte Steuerberater LLP. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Beratung von Mandanten aus dem Finanz- und öffentlichen -Sektor, der Industrie und dem Einzelhandel zu allen gesellschaftsrechtlichen Fragestellungen, insbesondere der Organberatung, bei Unternehmenstransaktionen und im Konzernrecht. Sie ist eine ausgewiesene Expertin im Bereich Bankaufsichtsrecht und begleitet bei finanzaufsichtsrechtlichen Themen. Bevor Renate Prinz zu McDermott kam, war sie bei der Kanzlei Linklaters LLP in Düsseldorf, Frankfurt und London tätig.

 

Datum: 08.11.2022 von 10 bis 10:45 Uhr 

 

 

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